KOPFECHO – FERNWEH

(2014, Wolverine Records)

Eher zufällig habe ich die erst 2012 gegründete Band KOPFECHO nun schon fünfmal live gesehen – beim Rock gegen Rechts, beim Ostermarsch, beim Rhein-Rock Open Air, einer Anti-Dügida-Demo und zuletzt im Pitcher zur Unterstützung des Obdachlosenbusses. Live also ganz schön fleißig und engagiert und dabei immer schwungvoll und energiegeladen.

Ihre EP FERNWEH enthält sieben Songs mit einer Spiellänge von etwa 30 Minuten, die musikalisch von pogo-mäßigem Punk bis zu eingängig alternative-poppig angehauchten Rock-Songs so einiges abdeckt und textlich einen Mix aus privaten und politischen Songs bietet. Die Schublade ‚Punkrock’ ist also zu eng, da es auch schon mal entspannter, melodischer und eingängiger wird. Also vielleicht ‚Punk light’ – ne, hat aufgrund der entsprechenden Getränke einen negativen Beigeschmack. Also vielleicht doch die von der Band leicht augenzwinkernde Bezeichnung ‚Streetpop’.

Mit den TOTEN HOSEN und den BROILERS hat Düsseldorf schon sehr erfolgreiche, artverwandte Bands am Start – KOPFECHO wäre dann mal die female-fronted-Variante.


Besetzung (von links nach rechts):

Chris – Gitarre, Gesang/ Amy - Gesang/ Dan – Schlagzeug, Percussion, Gesang/ Schmiddi – Bassgitarre


http://homepage.kopfecho.com/

https://www.facebook.com/KopfEcho

                                                                                                                                                            Pressefoto der Band


günni, August 2015